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Für den Body der Morpheus II kamen nur ausgesuchte und erstklassige Tonhölzer in Betracht. Da wir bisher mit
dem leichten und klanglich überzeugenden Tonholz Korina (White african. Limba) die besten Erfahrungen machen konnten wurde dieses hervorragende und teure Tonholz auch wieder für die Morpheus II verwendet. Wer sich ein wenig über
die klanglichen Eigenschaften von Korina informieren möchte, sollte unbedingt den Begriff "Korina" in Google suchen und sich bei Ed Roman ein wenig umsehen. Ed Roman erklärt zu diesem phantastischen Tonholz folgendes:
"Korina is The Holy Grail of Tone Woods." "I believe it is the absolute best wood to make a guitar from."
Kein Wunder, dass wir auch bei der Morpheus II wieder auf unser bestes Tonholz nicht verzichten wollten. Wer ein mal eine
Gitarre aus erstklassigem Korina gespielt hat wird diesen klanglichen Charakter so schnell nicht vergessen. |
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Unser Ziel war es, eine sehr vielseitige Gitarre zu bauen die auch professionellen Ansprüchen gerecht wird. Die
Morpheus hängt mit ihrem niedrigen Gewicht von nur 3 Kilogramm angenehm leicht am Gurt. Dank des weit nach hinten abgesetzten unteren Cuts ist ein Bespielen der hohen Lagen sehr komfortabel und ohne Finger-Akrobatik möglich. Auch
der ergonomisch vorteilhaft gestylte Hals-Korpus-Übergang (Smooth Access Joint) ermöglicht ein bequemes Spielen in den hohen Lagen. Vom Sound her weiß die Morpheus schon unplugged, trocken angespielt zu überraschen. Trotz des
geringen Gewichtes entwickelt die Morpheus einen sehr kräftigen, charaktervollen Ton und ein ungewöhniches Sustain. Verstärkt zeigt die Morpheus dann, dass sie zu halten vermag was sie unverstärkt verspricht. Der Sound der Morpheus
ist sehr druckvoll und durchsetzungsfähig ohne dabei zu matschen oder aufdringlich zu wirken. Beim Anspielen macht sich sofort die gelungene Holz- und Hardware-Auswahl, sowie die gut durchdachte Saitenführung durch ein kräftiges
Attack und ein auffällig langes Sustain bemerkbar. Clean gespielt ermuntert die Morpheus im Humbucker-Modus zu weichen Jazz- und Pentatonik-Skalen. Verzerrt gespielt offenbart die Morpheus ihre dunkle, aggressive Seite.
Powerchords, Arpeggios und ausgefeilte Soli knallen aus den Speakern und der Sound steht wie eine Mauer. Das schnelle Attack und die Nebengeräusch-armen, druckvollen Kammerstein-Pickups machen die Morpheus zu einer teuflischen
Traumgitarre für abgehackte Heavy-Riffs, während das unglaublich ausgeprägte Sustain die Morpheus dazu prädestiniert bei gefühlvollen High-Gain-Soli zu singen wie ein Engel. Wer sich jetzt denkt: “Na und, dass ist doch nichts
was eine richtig gute Humbucker-Gitarre nicht auch hinkriegen würde.”, der hat noch nicht erlebt was geschieht wenn man die Morpheus in den Coil-Splitting-Modus schaltet. Sobald man einen der Volume-Potis zieht ändert sich der
Klangcharakter der Gitarre so dramatisch, dass man sich fragt ob es sich wirklich noch um die selbe Gitarre handelt. War der Sound eben noch fett und treibend, wird er durch das Coil-Splitting plötzlich sehr drahtig und
perkussiv. Die Morpheus verwandelt sich in ein Blues- Rock´n Roll- Country-Arbeitstier. Der Dank der 65´er Mensur schon sehr knackige Sound wird durch Ziehen der Potis wirklich sehr drahtig mit einem verbüffenden Twäng.
Jetzt liefert die Morpheus einen Sound den man bei einer solchen Gitarre eigentlich nie erwarten würde. Dadurch werden die Einsatzmöglichkeiten der Morpheus fast unbegrenzt. Beispiel Heavy-Ballade:
Clean gespielter
Gesangspart - man benötigt eine Single-Coil-Gitarre die einen schwebenden, offenen Sound liefert. Eine gewöhnliche Humbucker-Gitarre würde diesen Part zu sehr erdrücken.
Singendes High-Gain-Solo - jetzt könnte man die
Humbucker-Gitarre brauchen, da die Single-Coil-Gitarre hier nicht den warmen, druckvollen Humbucker-in-der-Halsposition-Sound liefert den man sich wünschen würde.
Die Morpheus liefert die perfekte Lösung für solche Probleme.
Für den schwebenden Clean-Part könnte man einfach den hinteren Humbucker splitten und den 3-weg-Schalter auf die Mitten-Position stellen. Das Ergebnis ist ein sehr transparenter, schwebender Sound der sich aus der
Zusammenschaltung des Hals-Humbuckers mit dem Bridge-Single-Coil ergibt. Sobald dann das High-Gain-Solo ansteht, genügt es den 3-weg-Schalter nach vorne um zu legen.
Nun hat man den druckvoll singenden Sound des Neck-Humbuckers in Reinkultur zur Verfügung. Wenn einem der Sound der Zwischenposition für den Clean-Part zu brilliant sein sollte, könnte man genauso gut einfach nur mit dem
Hals-Humbucker arbeiten indem man ihn abwechselnd splittet und dann wieder durch Drücken des Potis zum Humbucker schaltet. Wie man sieht sind die klanglichen Möglichkeiten der Morpheus wirklich umwerfend. Zudem wurde die aktuelle
Auflage in einer Kleinstserie von nur 100 Stück exklussiv gebaut. Wer also Wert darauf legt eine sehr rare, ungewöhnliche Gitarre zu spielen sollte die Morpheus unbedingt ein mal genauer in Augenschein nehmen. |
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