Morpheus II

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Die Morpheus II wird inclusive stabilem und passgenauem
Zerberus Hardshell-Case geliefert

Hier geht es zu den technischen Daten der Morpheus II

Da für die Morpheus II von uns eigens in Deutschland selektierte Edelholz-Deckenfurniere verwendet wurden, handelt es sich bei jeder einzelnen Gitarre um eine Unikat der ein persönliches Echtheits-Zertifikat beiliegt.

Schon am Design dieser Gitarre erkennt man, dass es sich um ein außergewöhnliches Instrument handelt.
Von der Skizze über den Entwurf und die realistische Planung am PC bis zur CAD-Zeichnung stammt die Morpheus aus unserer Feder.
Und auf das Endergebnis sind wir wirklich stolz.

Für den Body der Morpheus II kamen nur ausgesuchte und erstklassige Tonhölzer in Betracht.
Da wir bisher mit dem leichten und klanglich überzeugenden Tonholz Korina (White african. Limba) die besten Erfahrungen machen konnten wurde dieses hervorragende und teure Tonholz auch wieder für die Morpheus II verwendet.
Wer sich ein wenig über die klanglichen Eigenschaften von Korina informieren möchte, sollte unbedingt den Begriff "Korina" in Google suchen und sich bei Ed Roman ein wenig umsehen.
Ed Roman erklärt zu diesem phantastischen Tonholz folgendes:
"Korina is The Holy Grail of Tone Woods."
"I believe it is the absolute best wood to make a guitar from."
Kein Wunder, dass wir auch bei der Morpheus II wieder auf unser bestes Tonholz nicht verzichten wollten.
Wer ein mal eine Gitarre aus erstklassigem Korina gespielt hat wird diesen klanglichen Charakter so schnell nicht vergessen.

Unser Ziel war es, eine sehr vielseitige Gitarre zu bauen die auch professionellen Ansprüchen gerecht wird. Die Morpheus hängt mit ihrem niedrigen Gewicht von nur 3 Kilogramm angenehm leicht am Gurt. Dank des weit nach hinten abgesetzten unteren Cuts ist ein Bespielen der hohen Lagen sehr komfortabel und ohne Finger-Akrobatik möglich. Auch der ergonomisch vorteilhaft gestylte Hals-Korpus-Übergang (Smooth Access Joint) ermöglicht ein bequemes Spielen in den hohen Lagen.
Vom Sound her weiß die Morpheus schon unplugged, trocken angespielt zu überraschen.
Trotz des geringen Gewichtes entwickelt die Morpheus einen sehr kräftigen, charaktervollen Ton und ein ungewöhniches Sustain. Verstärkt zeigt die Morpheus dann, dass sie zu halten vermag was sie unverstärkt verspricht. Der Sound der Morpheus ist sehr druckvoll und durchsetzungsfähig ohne dabei zu matschen oder aufdringlich zu wirken.
Beim Anspielen macht sich sofort die gelungene Holz- und Hardware-Auswahl, sowie die gut durchdachte Saitenführung durch ein kräftiges Attack und ein auffällig langes Sustain bemerkbar.
Clean gespielt ermuntert die Morpheus im Humbucker-Modus zu weichen Jazz- und Pentatonik-Skalen.
Verzerrt gespielt offenbart die Morpheus ihre dunkle, aggressive Seite.
Powerchords, Arpeggios und ausgefeilte Soli knallen aus den Speakern und der Sound steht wie eine Mauer. Das schnelle Attack und die Nebengeräusch-armen, druckvollen Kammerstein-Pickups machen die Morpheus zu einer teuflischen Traumgitarre für abgehackte Heavy-Riffs, während das unglaublich ausgeprägte Sustain die Morpheus dazu prädestiniert bei gefühlvollen High-Gain-Soli zu singen wie ein Engel.
Wer sich jetzt denkt: “Na und, dass ist doch nichts was eine richtig gute Humbucker-Gitarre nicht auch hinkriegen würde.”, der hat noch nicht erlebt was geschieht wenn man die Morpheus in den Coil-Splitting-Modus schaltet.
Sobald man einen der Volume-Potis zieht ändert sich der Klangcharakter der Gitarre so dramatisch, dass man sich fragt ob es sich wirklich noch um die selbe Gitarre handelt.
War der Sound eben noch fett und treibend, wird er durch das Coil-Splitting plötzlich sehr drahtig und perkussiv.
Die Morpheus verwandelt sich in ein Blues- Rock´n Roll- Country-Arbeitstier.
Der Dank der 65´er Mensur schon sehr knackige Sound  wird durch Ziehen der Potis wirklich sehr drahtig mit einem verbüffenden Twäng. Jetzt liefert die Morpheus einen Sound den man bei einer solchen Gitarre eigentlich nie erwarten würde.
Dadurch werden die Einsatzmöglichkeiten der Morpheus fast unbegrenzt.
Beispiel Heavy-Ballade:

Clean gespielter Gesangspart - man benötigt eine Single-Coil-Gitarre die einen schwebenden, offenen Sound liefert.
Eine gewöhnliche Humbucker-Gitarre würde diesen Part zu sehr erdrücken.

Singendes High-Gain-Solo - jetzt könnte man die Humbucker-Gitarre brauchen, da die Single-Coil-Gitarre hier nicht den warmen, druckvollen Humbucker-in-der-Halsposition-Sound liefert den man sich wünschen würde.

Die Morpheus liefert die perfekte Lösung für solche Probleme.
Für den schwebenden Clean-Part könnte man einfach den hinteren Humbucker splitten und den 3-weg-Schalter auf die Mitten-Position stellen. Das Ergebnis ist ein sehr transparenter, schwebender Sound der sich aus der Zusammenschaltung des Hals-Humbuckers mit dem Bridge-Single-Coil ergibt.
Sobald dann das High-Gain-Solo ansteht, genügt es den 3-weg-Schalter nach vorne um zu legen.
Nun hat man den druckvoll singenden Sound des Neck-Humbuckers in Reinkultur zur Verfügung.
Wenn einem der Sound der Zwischenposition für den Clean-Part zu brilliant sein sollte, könnte man genauso gut einfach nur mit dem Hals-Humbucker arbeiten indem man ihn abwechselnd splittet und dann wieder durch Drücken des Potis zum Humbucker schaltet. Wie man sieht sind die klanglichen Möglichkeiten der Morpheus wirklich umwerfend. Zudem wurde die aktuelle Auflage in einer Kleinstserie von nur 100 Stück exklussiv gebaut. Wer also Wert darauf legt eine sehr rare, ungewöhnliche Gitarre zu spielen sollte die Morpheus unbedingt ein mal genauer in Augenschein nehmen.