Hydra

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Hie unsere Zerberus mit Floyd Rose license Tremolo auf der Decke.
Da die Resonanz auf das schon auf der Q-Deluxe verwendete Single-Locking System so gut war, war es uns wichtig auch auf der Hydra dieses bewährte System zu verwenden.
Der Vorteil liegt darin, dass man auf das übliche Abzwicken der Ballends zum Saitenwechsel verzichten kann.
Bei dem verwendeten Single-Locking-System werden die Saiten einfach vom hinteren Ende des Tremolos durch die Führungshülsen gezogen und nach dem Stimmen am Klemmsattel gesichert.
Gestimmt wird dann wie gewohnt an den Finetunern.
Auch bei der Auswahl der Hölzer für Hals und Korpus haben wir auf die guten Erfahrungen die wir mit der Morpheus gemacht haben zurück gegriffen.
So besteht auch der Korpus der Hydra wieder aus massivem Korina (diesmal mit einem traumhaften Flame-Maple-Furnier), während der Hals aus selektiertem Hard-Maple (Ahorn) und das Griffbrett aus Rosewood gefertigt wurde (Mensur: 64,8 cm).
Klanglich unterscheidet sich die Hydra schon trocken und unplugged insofern von der relativ brillianten und perkussiven Morpheus, dass sie einen etwas bodenständigeren und erdigeren Charakter an den Tag legt.
Wie schon die Morpheus, so überrascht auch die Hydra mit einem phantastischen Attack und einem ausgezeichneten Sustain.
Am Verstärker zeigt sie dann was sie kann.
Obwohl die Hydra nicht wie die Morpheus als vielseitige Allround-Gitarre konzipiert wurde, liefert sie ein breites Klangspektrum mit dem sich in allen möglichen Musikstilen hervorragend arbeiten lässt.
Die gut durchdachte Elektronik bietet in Zusammenarbeit mit den beiden Humbuckern und dem 5-Weg-Schalter eine Vielfalt an verschiedenen Sounds.
Hier die Schaltung der Hydra im Detail:

1. Position: Dual-Rail-Humbucker im Singlecoil-Format (Neck)

2. Position: Dual-Rail-Humbucker im Singlecoil-Format (Neck) +
Dual-Rail-Humbucker Fullsize (Bridge) mit parallel geschalteten Spulen

3. Position: Dual-Rail-Humbucker im Singlecoil-Format (Neck) +
Dual-Rail-Humbucker Fullsize (Bridge) mit seriell geschalteten Spulen

4. Position: Dual-Rail-Humbucker Fullsize (Bridge) mit parallel geschalteten Spulen

5. Position: Dual-Rail-Humbucker Fullsize (Bridge) mit seriell geschalteten Spulen

In Position 1 Liefert die Hydra einen sehr warmen, fetten  Sound, der sich z.B. hervorragend für gefühlvolle Jazz-Skalen und schwebende Akkorde eignet.
Position 2 liefert einen typischen Zwischenpositionssound mit dem sich knackige Blues-Schemen mit angenehm drahtigem Twäng realisieren lassen während der Sound in Position 3 etwas weniger drahtig und dafür mehr solide knurrt.
Position 4 liefert einen angenehm brillianten Bridge-Humbucker-Sound der Dank der parallel geschalteten Spulen immer noch über ausreichend Transparenz verfügt um auch im Blues und Country-Bereich noch zu glänzen ohne gleich plakativ zu wirken.
In Position 5 darf der Dual-Rail-Humbucker endlich so richtig zeigen was er kann.
Hier drücken die beiden Spulen im Seriell-Modus gewaltig und mit herrlichen Obertönen über die Klinkenbuchse.

Der erste Poti ist das Master-Volume / der zweite Poti regelt die Höhen weg (wie gewohnt) / mit dem dritten Poti kann man die Bässe feinfühlig herausnehmen um die Gitarre ein wenig zu zähmen.
Diese Schaltung macht bei der Hydra richtig Sinn da diese Gitarre einen gewaltigen Dampf an den Tag legt und hier die Möglichkeit den Charakter der Gitarre über diese passive Zweiband-Klangregelung ein wenig zu zähmen ohne den Volume-Poti zu beeinträchtigen wirklich Gold wert ist.
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Als
Potiknöpfe werden massive Dome-Speed-Knobs verwendet die leicht in der Decke versenkt sind.
Der Hals ist perfekt in den Body eingeleimt und der Übergang wurde elegant und ergonomisch gestaltet um auch hier wieder einen komfortablen Zugang zu den 24 Bünden zu ermöglichen.
Dank der etwas schwereren Hardware hat die Hydra im Vergleich zur Morpheus ein wenig an Gewicht zugelegt, aber mit 3,2 Kg kann man sie immer noch als Leichtgewicht bezeichnen, was aber nicht bedeutet, dass sie als “Heavy-Axt” unbrauchbar wäre.
Im Gegenteil !!
Besonders im High-Gain-Bereich beeindruckt die Hydra durch enormes Durchsetzungsvermögen und Oberton-Verhalten.
Wie die Morpheus, so wurde auch die Hydra
nach unseren genauen Angaben und detaillierten Plänen in einer sehr guten Werkstatt in Korea, überwiegend in Handarbeit gefertigt.
Auch hier liegt das finale Setup natürlich in unseren Händen.
Nachdem ich den Zerberus-Guitars mit der Morpheus ein eigenständigeres Gesicht verliehen habe, ist nun mit der Hydra endlich der zweite Schritt getan.
Von dieser außergewöhnlichen Gitarre gibt es nun in der ersten Serie 106 Stück weltweit und mit einer solchen Gitarre ist der “Aha-Effekt” den man  beim Publikum auslöst natürlich garantiert.
Für weitere Fragen stehen wir wie gewohnt gerne per E-Mail zur Verfügung.